Stellenangebot – Field Research Coordinator

Unser LEC Team sucht Verstärkung!

We are looking for a competent, experienced project coordinator to undertake a variety of administrative and project management tasks onsite in our field camp in Botswana. You will help in planning and organising projects and research activities as well as carry out important operational duties.

To be a project coordinator of our choice, you must be organised and detail-oriented and be comfortable working with culturally diverse teams. If you have experience in project management, perhaps even in an African environment, and skills in field research methods and human resource support, this would be appreciated.

This is a full-time job and we expect the successful applicant to begin his or her work during the second quarter of 2019.

Interessiert? Hier finden Sie weitere Informationen.

 

LEC Pferderennen in Kaudwane 2018

Das Leopard Ecology & Conservation (LEC) möchte mit dem Veranstalten des Kaudwane Pferderennen, den Tiergesundheit- und Tierschutzgedanken bei den Pferdehaltern fördern. Bessere Tiergesundheit und gute Haltebedingungen können schliesslich auch dazu führen, dass weniger Tiere von Karnivoren gejagt werden können.

Alle registrieren Pferde und ihre Halten nehmen an einem 4-monatigen Ausbildungsprogramm teil, das von einem ausgebildeten Hufschmied geleitet wird. Schliesslich dürfen die Pferde zum Abschluss am Pferderennen gegen einander antreten.

Am Wettkampftag finden drei Rennen statt. Die Qualifikationsrennen gehen über  1000m und  1500m. Das Finalrennen mit den neuen Finalisten war 1500m. Schliesslich durften sich alle Teilnehmer über einen Preis freuen.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gönnern (Elicar Wagner und die Getika Foundation) und unseren Partnern (Cheetah Conservation Botswana, Gemeinde Kaudwane, Letlhakeng Sub District Council).

Herzlichen Dank! Wir freuen uns schon heute auf das nächste Rennen.

Text: Kefilwe Mokgwathi

 

Leopardenkalender 2019

Spannende Geschichten sowie wunderschöne Naturaufnahmen aus der Kalahari können Sie in unserem Kalender 2019 sehen.

Preis: 18 CHF plus 3 CHF Versandkosten


Bestelladresse: nicole.gusset(at)ieu.uzh.ch

World Nature Conservation Day

Am 28. Juli wird weltweit der World Nature Conservation Tag gefeiert. Das nahmen wir zum Anlass am 27. Juli in Kaudwane diesen ebenfalls zu zelebrieren und für einen Tag die verschiedene Interessengruppen im Zeichen des Umweltschutzes an einem Ort zu versammeln.

Herr Lebotse vom Departement für Wildtiere und Nationalparks (DWNP) in Botswana bat in seiner Ansprache, dass die Bewohner Kaudwanes, keine Tiere mehr mit Gift töten sollten. Er betonte, dass solche Aktionen einen Bumerang-Effekt haben könnten und das Gift schliesslich in Haustieren oder sogar auf unserem Tisch landen könnte.

Herr Neo-Mahupeleng der Universität für Landwirtschaft in Botswana (Botswana University of Agriculture and National Resources) zeigte Wege auf, wie die Bevölkerung vor Ort mit wildlebenden Tieren zusammen leben könnte. Die “streunenden” Kühe, die auf den Strassen umherwanderten, nahm er direkt als Beispiel, um klar zu stellen, dass Kühe, die gehirtet werden, deutlich weniger gefährdet von Übergriffen durch Raubtiere sind.

Frau Matlhogela vom DWNP erklärte, wie die Bauern Verluste durch Raubtiere beim DWNP melden können.

Schliesslich führten wir vor, wie die Solar-Kocher genutzt werden können. Die Besucher waren erstaunt wie gut die Kuchen aus dem Solar-Kocher waren, und dass tatsächlich nur mit der Sonnenkraft gekocht werden kann. Ein Vorzeigebeispiel, wie jeder sein Umfeld positiv beeinflussen kann, ohne die eigenen Ansprüche einschränken zu müssen.

Spiele für Erwachsene und Kinder sowie eine Tombola rundeten den Anlass ab.

Der World Nation Conservation Tag war ein ereignisreicher Anlass und zeigte einmal mehr auf, dass wir alle zu unserer Umwelt – speziell auch im Alltag – Sorge tragen müssen.

Erste Schulungstage für Farmer und Viehhirten

Am Kungwane-Viehposten in Kweneng hat der erste dreitägige Workshop von Leopard & Ecology Conservation (LEC) und der Universität von Botswana für Landwirtschaft und natürliche Ressourcen (BANU) stattgefunden. Er ist Teil eines langfristigen Programms für lokale Farmer und Viehhirten. Damit sollen diese befähigt werden, den Umgang mit Viehbeständen, Weideland, den Wildpopulationen (inklusive Raubtiere) und den Wasserressourcen auf Gemeindeebene zu managen.

Der Kurs für Viehhirten besteht aus drei Teilen: eine Einführung sowie zwei weitere Schulungen. Der erste Kurs vom 31. Januar bis 2. Februar wurde von LEC und BANU bestritten und hatte zum Ziel, die Lehrmethoden zu testen, die Wichtigkeit der vermittelten Inhalte zu prüfen sowie die Aufnahmefähigkeit der teilnehmenden Farmer und Hirten zu erfassen. Anwesend waren rund 25 Personen. LEC und BANU engagierten zudem lokale Grafiker, damit diese einen Rahmen für eine zukünftige Vermittlung der Lerninhalte durch einfache grafische Darstellung erarbeiten konnten.

Der erste Tag des Workshops hatte zunächst eher einen klärenden Charakter, indem alle Beteiligten ihre Erwartungen an den Kurs formulierten, und wie sie sich die Vermittlung des Themas vorstellten. Das Modul betraf zunächst die Ökologie und den Naturschutz. Farmer und Hirten lernten etwas über Nahrungsketten – und kreisläufe, Weidemanagement und allgemeine Beziehungen zwischen Lebewesen. In diesem Modul hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich aktiv zu beteiligen.

Am zweiten Tag ging es um die Raubtiere auf Gemeindeland und darum, wie eine (nicht tödliche) Kontrolle aussehen könnte. Man begann mit dem Spuren-Lesen von Problem-Tieren im LEC-Studiengebiet. Überraschenderweise konnten viele der Hirten nicht zwischen den verschiedenen Raubtierarten unterscheiden. Unter den Farmern wurden gemischte Reaktionen auf einige der vorgeschlagenen Kontrollmethoden deutlich, so zum Beispiel auf die Rückführung von problematischen Raubtieren in geschützte Gebiete und den Einsatz von Abschreckungsmitteln; aber allgemein stimmten die Farmer zu, dass die Populationen geschützt werden müssten.

Im letzten Modul über die Viehhaltung und die Entwicklung der Viehversorgungsposten   wurde betont, dass Massnahmen zum Schutz des Viehs vor Ort ergriffen und die Gelegenheit für Raubtiere, Beute zu machen, verringert werden müssten. Solche Massnahmen sind zum Beispiel der Bau raubtiersicherer Kraale sowie der allgemeine Viehschutz.

Die Überprüfung dieses Workshops ist zurzeit im Gang, weil die Erkenntnisse daraus für den zweiten Workshop wichtig sind. Ein solcher soll im Juni 2018 am selben Ort durchgeführt werden.

 

Text Tshepho Tsito, Übersetzung Syliva Senz